Von Biarritz nach Capbreton (43 Km)

Hafeneinfahrt von Capbreton (Bild: Klaus Dapp)
Hafeneinfahrt von Capbreton (Bild: Klaus Dapp)

Diesmal hatten wir eine bessere Route durch Biarritz gefunden. So kamen wir zügig durch die Stadt. Und schon bald hatten wir einen eigenen Weg. Und offensichtlich werden weitere Abschnitte schrittweise ausgebaut. So konnten wir einen neuen Abschnitt nutzen, der noch nicht im offiziellen Track enthalten war.

Blick zurück auf den Leuchtturm von Biarritz (Bild: Klaus Dapp)
Blick zurück auf den Leuchtturm von Biarritz (Bild: Klaus Dapp)

Am Strand von Tarnos genossen wir den kühlen Wind und kühlten uns ein bisschen ab.

Atlantik bei Tarnos (Bild: Klaus Dapp)
Atlantik bei Tarnos (Bild: Klaus Dapp)

In Capbreton kamen wir schon am frühen Nachmittag an. Bis zum Einchecken machten wir einen längeren Spaziergang und schauten den Surferinnen und Surfern zu. Besonders beeindruckend war eine Gruppe mit Menschen mit und ohne Behinderung. Mit Strandrollstühlen wurden die Menschen mit Behinderung ins Wasser gebracht und danach auf Surfbretter gelegt und durch die Wellen ind Meer gebracht. Danach ließen sie sich von den Wellen in Richtung Ufer treiben. Das sah schon spektakulär aus. Und die Freude war bis ans Ufer spürbar.

Biarritz

Strand in Biarritz (Bild: Klaus Dapp)
Strand in Biarritz (Bild: Klaus Dapp)

Nach der späten Ankunft und der dadurch kurzen Nacht haben wir gemütlich Biarritz angeschaut. Am Strand beobachteten wir die Surfschulen und spazierten am Atlantik entlang.

Roscher de la Vierge (Jungfrauenfelsen) mit Eiffelsteg (Bild: Klaus Dapp)
Roscher de la Vierge (Jungfrauenfelsen) mit Eiffelsteg (Bild: Klaus Dapp)
Strand in Biarritz (Bild: Klaus Dapp)
Strand in Biarritz (Bild: Klaus Dapp)
Blick über Biarritz (Bild: Klaus Dapp)
Blick über Biarritz (Bild: Klaus Dapp)

Dabei schauten wir uns auch die Begegnungszone oberhalb des Strands an. In der hügeligen Stand sind viele (E)-Radelnde unterwegs. Besonders ausfällig sind dabei die Transporte von Surfbrettern – unter dem Arm oder am Fahrrad. Bei solchen Transporten wird meist Abstand gehalten … vielleicht leihen wir Morgen ein Surfbrett für den Weg durch die Stadt.

Begegnungszone in Biarritz (Bild: Klaus Dapp)
Begegnungszone in Biarritz (Bild: Klaus Dapp)

Als Seebad machte sich Biarritz ab ca. 1850 einen Namen. Die Bauten damals waren sehr repräsentativ bis protzig angelegt. In den 1960er Jahren hielt dann der Fortschritt Einzug.

Hotel du Palais (Bild: Klaus Dapp)
Hotel du Palais (Bild: Klaus Dapp)
1960er-Jahre Hotelbau in Biarritz (Bild: Klaus Dapp)
1960er-Jahre Hotelbau in Biarritz (Bild: Klaus Dapp)

Am Leuchtturm machten wir uns dann wieder auf den Rückweg und besorgten uns noch ein Abendessen.

Leuchtturm in Biarritz (Bild: Klaus Dapp)
Leuchtturm in Biarritz (Bild: Klaus Dapp)

Jetzt geht es los


Die Drohkulisse der SNCF, keine Liegeräder zu transportieren, hat gewirkt. Der gute Grasshopper musste daheim bleiben und wir haben uns nur getraut, mit zwei Falträdern loszufahren. Wenn wir wieder zurück sind werden wir sehen, ob das notwendig war.

So war die Herausforderung des ersten Tages vom Bahnhof Paris Est einmal durch Paris zum Bahnhof Montparnasse zu radeln.

Das Radfahren in Paris war ganz schön aufregend. Zwar gibt es fast überall Radwege bzw. -streifen aber auch sehr viel Radverkehr. Wir sind quasi im Pulk bis zur Seine gekommen, danach ging es teilweise über Nebenstraßen zum Bahnhof Montparnasse.

Nach knapp 40 Minuten kamen wir dort an und machten und dann auf den Weg zum Zug und zum richtigen Wagen. Der Zug war gut gefüllt und trotz Aufsteller mussten wir eine Runde Koffer aus dem Weg räumen.

Und dann mussten wir in Biarritz nur noch den Weg ins Hotel finden … durch die schönsten Gewerbegebiete am Flughafen.

Spezialradmesse (SPEZI) 25.+26. April 2026

SPEZI 2025 mit klarer Botschauft auf dem Test-Parcour (Bild: Klaus Dapp)
SPEZI 2025 mit klarer Botschauft auf dem Test-Parcour (Bild: Klaus Dapp)

Während es bei der EUROBIKE gerade viel Umbruch gibt hat die Spezialradmesse SPEZI schon ihr Programm veröffentlicht. Und HP Velotechnik wird auf der Spezialradmesse in Freiburg auch wieder dabei sein.

Tickets können schon gebucht werden unter https://www.spezialradmesse.de/. Und ich rufe alle SPEZI-Fans auf, früh zu buchen und den Veranstaltern damit das Zeichen zu geben, dass die Messe auch in Freiburg gut besucht wird.

Ich bin gespannt ob es gelingt, die spezielle SPEZI-Atmosphäre auf ein „echtes“ Messegelände zu bringen. Die Organisatoren haben sich Großes vorgenommen: https://www.spezialradmesse.de/presse#l-spezi-verabschiedet-sich-aus-lauchringen-auf-wiedersehen-in-freiburg. Und auch wenn ich nicht zelten werde, freue ich mich, dass es die Möglichkeit gibt und die echten Heldinnen und Helden wie beispielsweise Familien aus den Niederlanden, die per Liegerad anreisen, auch ein Angebot haben. Ich freue mich darauf!

Und das haben die Organisatoren Franz Furmaniak sowie Florian und Gabriel Wolf in einem Interview mit dem Pressedienst Fahrrad im Januar 2026 zum neuen Standort und Konzept erläutert:

Ende April steigt die Spezialradmesse Spezi nach drei Jahren in Lauchringen erstmalig auf dem Messegelände in Freiburg im Breisgau. Wie laufen die Vorbereitungen aktuell?

Franz Furmaniak: Wir sind mit den Vorbereitungen sehr zufrieden. Man muss sich vorstellen: Wir fangen praktisch bei null an. Wir müssen erstmal ein Netzwerk in Freiburg aufbauen und für Bekanntheit sorgen. Wir haben jetzt drei Jahren in Lauchringen Erfahrungen sammeln können, aber das dortige Messegelände war einfach am Limit. Mit dem Umzug nach Freiburg steht jetzt der nächste Schritt an. 

Gabriel Wolf: Der Standortwechsel erfolgte bewusst und mit einem guten Gefühl. Erstmals in der Geschichte findet die Spezi in einer Großstadt statt. In Freiburg stehen wir jetzt vor der Aufgabe, dass wir den speziellen Charme der Messe transformieren. Unser Vorteil: Freiburg ist eine Fahrradstadt. Da muss man nicht noch erklären, warum man eine Fahrradmesse veranstaltet. Das Thema ist gesetzt und die Bevölkerung bringt eine Begeisterung mit, von der wir gerne auch für unsere Themen profitieren. 

Unter einer Spezialradmesse können sich wohl nur wenige etwas vorstellen. Könnt ihr einmal kurz beschreiben, welche Themen bei der Messe im Mittelpunkt stehen?
 
Florian Wolf: Wir sind eine Mobilitätsmesse, die die Grenzen auslotet. Ein Hauptthema sind ganz klar Cargobikes mit Lösungen für alle erdenklichen Transportaufgaben. Sei es für Firmen auf der letzten Meile oder für den Hundetransport in der Freizeit. Der Bereich ist unheimlich dynamisch und interessant. An zweiter Stelle steht die Seniorenmobilität mit Dreirädern. Das Thema nimmt Fahrt auf und hat Potenzial. Auf vielen anderen Fahrradmessen gehen diese Fahrzeuge unter, bei uns stehen sie im Mittelpunkt, was der Zielgruppe ein gutes Gefühl gibt. Daran anknüpfend ist die Gruppe der Fahrzeuge für Menschen mit Behinderungen oder Erkrankungen, egal welchen Alters, die ein normales Fahrrad nicht nutzen können. Klassische Themen wie Kompakt- und Falträder bleiben ebenfalls wichtig, genauso wie die Velomobil-Szene, also effiziente, muskelbetriebene Fahrzeuge, die ein wenig an kleine Autos erinnern. Hier haben wir einen Zulauf aus ganz Europa.
 
Gabriel Wolf: Zudem bieten wir einen eigenen Bereich zum Thema Reiserad an. Hier können auch klassische Reiseradanbieter ihre Produkte zeigen. Wir wollen damit Menschen ansprechen, die eine längere Radreise planen, und ihnen dafür alle Optionen bieten, die der Markt hat. Also: Reiseräder, Trikes, Liegeräder oder auch Tandems.

Die Spezi war in den letzten Jahren auch immer ein Trend-Seismograf. E‑Bikes und Cargobikes waren hier bereits Thema, als noch kein anderer darüber sprach. Was ist das nächste große Ding, das die Fahrradbranche prägen wird?
 
Florian Wolf: Im LEV-Markt, also der Lücke zwischen Fahrrad und Kleinkraftfahrzeug, ist Musik drin. Diese Fahrzeuge machen wir erlebbar und zeigen als Spezialradmesse den Sinn und Zweck. Mit unserem Innovationslabor, indem sich Firmen mit neuen Ideen präsentieren können, wollen wir Innovationen schaffen. Dieses Thema wird 2026 übrigens erstmals vom Freiburger Leasingpionier Jobrad gesponsert. Die Partnerschaft ist enorm wichtig für uns, weil sie zeigt, dass ein großes Unternehmen aus der Fahrradbranche an unser Projekt glaubt und so auch eine Zugkraft auf Besucher hat. 

Mit wie vielen Besucher rechnet ihr und was können sie erwarten? 
 
Gabriel Wolf: Wir würden uns über ungefähr 8.000 bis 9.000 Besucher freuen. Das wäre ein Erfolg. Wir haben zwei Hallen mit insgesamt 8.400 Quadratmeter Ausstellungsfläche gebucht. Im Innenbereich befinden sich neben den Ausstellerständen Teile der Teststrecke. Das ist für uns wichtig, damit man auch wetterunabhängig testen kann. Im Außenbereich wird es Catering, unsere Spezi-Bar und einen Bereich für Kinder geben. Hier steht eher das Feiern im Mittelpunkt. Zudem bieten wir einen interaktiven Hallenplan an, sodass sich die Besucher schnell zurechtfinden. Auch ein Vortragsprogramm rund um Themen aus dem Reise- und Spezialradbereich wird es geben.
 
Furmaniak: Wir haben zudem Kooperationen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD). Für Mitglieder der Verbände gibt es ein um 25 Prozent vergünstigtes Eintrittsticket. Der Radlogistikverband Deutschland (RLVD) wird einen großen Messestand haben und auch diversen regionalen Unternehmen eine Bühne bieten. Diese Kooperationen machen uns stolz, weil sie zeigen, was wir wollen: Die Spezi wird zur Schnittstell von Verbänden, Kommunen, Wirtschaft und Radfahrenden.
 
Florian Wolf: Am Sonntag gibt es zudem die Möglichkeit, direkt auf der Messe einzukaufen. Dafür wollen wir auch lokale Händler auf die Messe einladen. Auch wird es ein Kombiticket für den ÖPNV Freiburg geben. Besucher können kostenlos mit dem Spezi-Ticket zur An- und Abreise den Freiburger Nahverkehr oder ein Frelo-Bike nutzen.

Interview: Thomas Geisler | pressedienst-fahrrad

Von Koblenz nach Lorch (12.348 Km)

Willkommen in Hessen (Bild: Klaus Dapp)
Willkommen in Hessen (Bild: Klaus Dapp)

Nach einem ausgedehnten Frühstück gingen wir zum nahegelegenen Bahnhof. Dort luden wir das Rad der Herzallerliebsten in den durchgehenden Zug nach Basel, mit dem sie mit nur geringer Verspätung am Nachmittag ankam.

Ich machte mich dann auf den Weg zu zu meinem Rad und umfuhr die Umleitung, die wir auf der Hinfahrt genutzt hatten. Auf einer Behelfsbrücke kam ich über den Rhein. Auf der anderen Seite des Rheins verfuhr ich mich erst einmal und ärgerte mich ein wenig über die Beschilderung. In Lahnstein querte ich die Lahn und erreichte den Rheinradweg.

Ortseingang von Oberlahnstein vom Rhein aus (Bild: Klaus Dapp)
Ortseingang von Oberlahnstein vom Rhein aus (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die Marksburg bei Braubach im Schatten der B42 (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die Marksburg bei Braubach im Schatten der B42 (Bild: Klaus Dapp)
Braubach und Marksburg an der B42 (Bild: Klaus Dapp)
Braubach und Marksburg an der B42 (Bild: Klaus Dapp)
Tankschiff vor Spay (Bild: Klaus Dapp)
Tankschiff vor Spay (Bild: Klaus Dapp)
Fuß- und Radweg vor Osterspai (Bild: Klaus Dapp)
Fuß- und Radweg vor Osterspai (Bild: Klaus Dapp)
Stark befahrener Fuß- und Radweg bei Filsen (Bild: Klaus Dapp)
Stark befahrener Fuß- und Radweg bei Filsen (Bild: Klaus Dapp)

Bis Filsen waren etliche Radfahrende unterweg. Das änderte sich an der dortigen Fähre nach Boppart, die Viele nutzten, um auf die andere Rheinseite zu wechseln.

Fähre von Filsen nach Boppart (Bild: Klaus Dapp)
Fähre von Filsen nach Boppart (Bild: Klaus Dapp)

Danach sah ich nur wenige Radfahrende. Das passte leider auch zur Wegeführung, deren Ausbau bis zur Bundesgartenschau 2029 vorgesehen ist.

Kloster Bornhofen (Bild: Klaus Dapp)
Kloster Bornhofen (Bild: Klaus Dapp)
Enger straßenbegleitender Weg (Schrammbord?) hinter Kestert (Bild: Klaus Dapp)
Enger straßenbegleitender Weg (Schrammbord?) hinter Kestert (Bild: Klaus Dapp)

In St. Goarshausen musste ich mich entscheiden auf der ziemlich stark befahrenden B42 ohne Radinfrastruktur zu fahren oder auf dem Leinpfad. Ich entschied mich für den Leinpfad und war froh, dass der Grasshopper halbwegs geländegängig ist.

Leinpfad bei St. Goarshausen (Bild: Klaus Dapp)
Leinpfad bei St. Goarshausen (Bild: Klaus Dapp)
St. Goarshausen (Bild: Klaus Dapp)
St. Goarshausen (Bild: Klaus Dapp)

Nach dem Ort gab es wieder einen Fuß- und Radweg. Allerdings nur für ein Stück. Danach hatte ich die Wahl, auf der Straße zu fahren oder auf einem Mehrzweckstreifen in Gegenrichtung. Das Schrammbord vor der Leitplanke war zu schmal, dass ich darauf mit Satteltaschen nicht fahren konnte. Auch für diesen Abschnitt ist ein Ausbau geplant.

Mehrzweckstreifen im Bereich des Loreleyhafens bei St. Goarshausen (Bild: Klaus Dapp)
Mehrzweckstreifen im Bereich des Loreleyhafens bei St. Goarshausen (Bild: Klaus Dapp)

Ich war froh als ich wieder auf einen Weg in Fahrtrichtung wechseln konnte. Auf dem Abschnitt kam mir glücklicherweise niemand entgegen.

Blick nach Oberwesen (Bild: Klaus Dapp)
Blick nach Oberwesel (Bild: Klaus Dapp)

Ab Kaub gab es dann wieder einen gut fahrbaren Weg und ich konnte mich wieder auf das Mittelrheintal konzentrieren. Da gibt es mit den Burgen, Schiffen, Felsen wirklich viel zum Anschauen.

Wegführung in Kaub (Bild: Klaus Dapp)
Wegführung in Kaub (Bild: Klaus Dapp)
Burg Gutenfels oberhalb von Kaub (Bild: Klaus Dapp)
Burg Gutenfels oberhalb von Kaub (Bild: Klaus Dapp)
Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub (Bild: Klaus Dapp)
Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub (Bild: Klaus Dapp)
Rheinradweg von Kaub in Richtung Hessen (Bild: Klaus Dapp)
Rheinradweg von Kaub in Richtung Hessen (Bild: Klaus Dapp)

In dem gut ausgebauten Wegebereich waren dann auch wieder Reiseradler unterwegs und nicht nur Rennradler, die schmerzbefreit auch auf der B42 unterwegs waren.

Ab der Landesgrenze in Hessen machte ich mir Gedanken, wie ich weiterfahren sollte. Da für den Abend und die nächsten Tage eine Regenfront angekündigt war, beschloss ich noch bis nach Lorch zu fahren und dort in den Zug zu wechseln.

Blick nach Bacherach (Bild: Klaus Dapp)
Blick nach Bacherach (Bild: Klaus Dapp)
Lorchhausen (Bild: Klaus Dapp)
Lorchhausen (Bild: Klaus Dapp)

Und es gab auch keine Bahngeschichten zu erzählen. Ich konnte in Wiesbaden in den Zug nach Darmstadt umsteigen und dann noch nach Hause radeln. Nach 620 Kilometern war unsere Tour dann zu Ende.

Von Nassau nach Koblenz (12.291 Km)

Deutsches Eck in Koblenz (Bild: Klaus Dapp)
Deutsches Eck in Koblenz (Bild: Klaus Dapp)

Letzte Tage sind immer ein bisschen wehmütig. So war es auch dieses mal. Damit die Herzallerliebste notfalls (z.B. bei einem Zugausfall) einen Tag früher fahren kann, haben wir den letzten Tag bewusst kurz geplant.

Von Nassau aus fuhren wir in Richtung Bad Ems der Lahn entlang. In Dausenau kamen wir an einer der Schleusen vorbei, die die Lahn als Bundeswasserstraße für die Binnenschiffahrt und die Stromerzeugung nutzbar macht.

Schleuse Dausenau (Bild: Klaus Dapp)
Schleuse Dausenau (Bild: Klaus Dapp)

In Bad Ems ließen wir die Räder stehen und flanierten die Lahn-Promenade entlang. Wir sind wohl nicht ganz das Zielpublikum – aber hatten unseren Spaß Hochzeitsvorbereitungen und schauten von außen in die Spielbank, das Kurhaus und andere Attraktionen des Staatsbades.

Blick auf Bad Ems (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf Bad Ems (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die orthodoxe Alexandra Kirche in Bad Ems (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf die orthodoxe Alexandra Kirche in Bad Ems (Bild: Klaus Dapp)
Spielbank in Bad Ems (Bild: Klaus Dapp)
Spielbank in Bad Ems (Bild: Klaus Dapp)

Weiter ging es bis zur Mündung der Lahn in den Rhein in Lahnstein. Dort machten wir eine Pause und schauten uns bei bestem Sommerwetter das Treiben am Ufer an.

Blick auf Schloss Stolzenfels von der Mündung der Lahn in den Rhein (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf Schloss Stolzenfels von der Mündung der Lahn in den Rhein (Bild: Klaus Dapp)

Durch den Neubau der Pfaffendorfer Brücke mussten wir eine ziemlich nervige Baustellenumfahrung fahren. Um so mehr freuten wir uns, dass wir am Hotel ankamen und die Räder abstellen konnten. Nach einer erfrischenden Dusche machten wir uns zu Fuß auf in die Stadt und besuchten noch das „Deutsche Eck“ an dem die Mosel in den Rhein fließt.

Die Mosel am Deutschen Eck in Koblenz (Bild: Klaus Dapp)
Die Mosel am Deutschen Eck in Koblenz (Bild: Klaus Dapp)

Von Runkel nach Nassau (12.250 Km)

Blick von der Lahnbrücke auf Nassau (Bild: Klaus Dapp)
Blick von der Lahnbrücke auf Nassau (Bild: Klaus Dapp)

Nach dem Frühstück wollen wir noch einen Blick von Oben auf die Burg Runkel werfen und schauten uns dabei die Reste der Burg Schadeck an.

Reste der Burg Schadeck (Bild: Klaus Dapp)
Reste der Burg Schadeck (Bild: Klaus Dapp)
Blick von der Burg Schadeck auf die Burg Runkel (Bild: Klaus Dapp)
Blick von der Burg Schadeck auf die Burg Runkel (Bild: Klaus Dapp)

So inspiriert sausten wir ins Tal und fuhren weiter an der Lahn entlang Richtung Limburg. Beeindruckend war der Wechsel zwischen engen Talabschnitten und Orten an den Hängen. Ein richtiger Hingucker ist die Kirche St. Lubentius in Dietkirchen.

St. Lubentius im Limburger Stadtteil Dietkirchen (Bild: Klaus Dapp)
St. Lubentius im Limburger Stadtteil Dietkirchen (Bild: Klaus Dapp)

Wir fuhren unter der Lahntalbrücke der A3 hindurch und erreichten kurz danach die Altstadt von Limburg. Nach der Querung der Lahn stellten wir die Räder ab und machten uns zu Fuß auf den Weg. Das schien uns die bessere Alternative, da wir beobachten mussten, wie ein völlig orientierungsloser aber mit hochmotorisiertem Fahrzeug ausgestatteter Tourist aus den Niederlanden fast einen Radfahrer auf dem Radweg umgefahren hat – und dabei fuhr er gegen die Einbahnstraße und teilweise noch auf dem entgegenkommenden Radweg. Statt sich dann zu entschuldigen legte er den Rückwärtsgang ein und raste mit rauchenden Reifen rückwärts und landete fast in einer Fußgängergruppe… schon irre.

Nach dieser Aufregung schauten wir uns die Altstadt von Limburg an und kauften neuen Proviant. Dabei entdeckten wir die Bäckerei Hensler, die mit ihren traditionellen und besonderen Backwaren wirbt. Und auch wenn sich über die künstlerischen Ambitionen streiten lässt, es war richtig lecker.

Stadthaus in Limburg (Bild: Klaus Dapp)
Stadthaus in Limburg (Bild: Klaus Dapp)
Kornmarkt in Limburg (Bild: Klaus Dapp)
Kornmarkt in Limburg (Bild: Klaus Dapp)

Statt in den überfüllten Dom zu gehen, schauten wir uns die Stadtkirche St. Sebastian an.

Stadtkirche St. Sebastian in Limburg (Bild: Klaus Dapp)
Stadtkirche St. Sebastian in Limburg (Bild: Klaus Dapp)

Und auch die Einzelbadewanne des ehemaligen Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst schauten wir uns nicht an. Im verlinkten Artikel auf Wikipedia ist der Machtmissbrauch und die Verschwendung gut dargestellt. Wir freuten uns dafür lieber über das schöne Fachwerk der alten Vikarie, die bei den ganzen Bauaktivitäten renoviert wurde.

Alte Vikarie in Limburg (Bild: Klaus Dapp)
Alte Vikarie in Limburg (Bild: Klaus Dapp)

Nach einer Mittagspause ging es dann weiter der Lahn entlang nach Rheinland-Pfalz.

Letzter Abschnitt in Hessen (Bild: Klaus Dapp)
Letzter Abschnitt in Hessen (Bild: Klaus Dapp)

Auf dem Weg in die Altstadt sahen wir die Skulpturen des Künstlers Alfred Gutsa aus Simbawe zu unterschiedlichen Aspekten des Radfahrens. Die Am Alten Markt in Diez gönnten wir uns einen leckeren Kaffee.

Stürzende Radfahrerin von Alfred Gutsa (Bild: Klaus Dapp)
Stürzende Radfahrerin von Alfred Gutsa (Bild: Klaus Dapp)
Radfahrer von Alfred Gutsa (Bild: Klaus Dapp)
Radfahrer von Alfred Gutsa (Bild: Klaus Dapp)
Zugang zur Altstadt von Diez (Bild: Klaus Dapp)
Zugang zur Altstadt von Diez (Bild: Klaus Dapp)

Weiter ging es dann lahnabwärts in Richtung Balduinstein durch das teilweise sehr enge Lahntal.

Lahn vor Balduinstein (Bild: Klaus Dapp)
Lahn vor Balduinstein (Bild: Klaus Dapp)

In Obernhof wechselten wir auf die andere Seite der Lahn. An diesem warmen Sommertag war ich froh, dass es nur noch knapp 10 Kilometer bis Nassau waren. Auf der anderen Lahnseite konnten wir bald von der stärker befahrenen Landesstraße in eine Seitenstraße abbiegen. In Höhe des ehemaligen Friedhofes des Kloster Arnstein machten wir im Schatten eine Pause. Danach überraschte uns die knackige Steigung zum ehemaligen Kloster Arnstein. Auf dem Parkplatz angekommen war es deshalb nicht nur die Neugier auf die Klosteranlage, die uns zu einer Besichtigung motivierte. Besonders dankbar war ich für einen starken Kaffee und einen leckeren selbstgemachten Zuckerschock aus dem Klosterladen der griechisch-orthodoxen Schwesternschaft Heiliges Kloster Dionysios Trikkis & Stagon.

Auffahrt zum Kloster Arnstein (Bild: Klaus Dapp)
Auffahrt zum Kloster Arnstein (Bild: Klaus Dapp)

Weiter Richtung Nassau ging es dann auf einem teilweise schmalen Weg durch den Wald. Ich musst aufpassen, nicht in Richtung Lahn zu schauen: Es ging teilweise gefühlt senkrecht nach unten und im Weg waren tiefe Längsrisse zu sehen.

In Nassau angekommen stellten wir die Räder ab und schauten uns nach einem guten Abendessen noch etwas in der Stadt um.

Nassau (Bild: Klaus Dapp)
Nassau (Bild: Klaus Dapp)

Von Wetzlar nach Runkel (12.196 Km)

Burg Runkel (Bild: Klaus Dapp)
Burg Runkel (Bild: Klaus Dapp)

Nach einem leckeren Frühstück und bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir gemütlich durch die Altstadt von Wetzlar – es gibt also doch angenehmere Wege als der gestern.

Frühstück (Bild: Klaus Dapp)
Frühstück (Bild: Klaus Dapp)

An der alten Lahnbrücke machten wir noch einen Fotostop.

Alte Lahnbrücke in Wetzlar (Bild: Klaus Dapp)
Alte Lahnbrücke in Wetzlar (Bild: Klaus Dapp)

Und auch ein Bild mit der berühmten Minox musste sein.

Minox Kamera in Wetzlar (Bild: Klaus Dapp)
Minox Kamera in Wetzlar (Bild: Antje Hammer)

Nach Wetzlar wird das Lahntal deutlich enger und die Lahn verläuft deutlich kurvenreicher.

Blick auf Stockhausen an der Lahn (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf Stockhausen an der Lahn (Bild: Klaus Dapp)

Bei Löhnberg probierten wir am Sauerborn, einer der ältesten regionalen Mineralquellen, das Wasser. Der Name Sauerborn ist schon passend …

Sauerborn Löhnberg (Bild: Klaus Dapp)
Sauerborn Löhnberg (Bild: Klaus Dapp)

Nach kurzem Weg kamen wir am Firmensitz von Selters aus Selters an der Lahn, einem Ortsteil von Löhnberg, vorbei. Das Selterswasser ist sozusagen das Tempo unter den Mineralwassern. Industriegeschichte ist einfach immer wieder spannend.

Firmensitz von Selters aus Selters an der Lahn (Bild: Klaus Dapp)
Firmensitz von Selters aus Selters an der Lahn (Bild: Klaus Dapp)

Die nächste Station war Weilburg. Das kannte ich auch schon beruflich, da der Bund der Steuerzahler sich darüber aufgeregt hat, dass für den Fuß- und Radverkehr eine vernünftige Lösung gefunden wird. Da ich mich verpflichten musste in diesem Blog nichts über meine Arbeits zu schreiben, belasse ich es bei der Feststellung, dass die Fuß- und Radbrücke so rege genutzt wird, dass es selbst in den Sommerferien am Nachmittag schwierig war, sie ohne Personen zu fotografieren.

Fuß- und Radwegebrücke in Weilburg (Bild: Klaus Dapp)
Fuß- und Radwegebrücke in Weilburg (Bild: Klaus Dapp)

Die Bahnstrecke verläuft unter der Altstadt von Weilburg und verschwindet nach der Lahnquerung in einem schönen Tunnelportal.

Tunnelportal der Lahntalbahn in Weilburg (Bild: Klaus Dapp)
Tunnelportal der Lahntalbahn in Weilburg (Bild: Klaus Dapp)

Wir machen uns zu Fuß auf den Weg in die Altstadt und besuchten das Weilburger Schloss.

Schloss in Weilburg von der Lahn aus (Bild: Klaus Dapp)
Schloss in Weilburg von der Lahn aus (Bild: Klaus Dapp)
Schloss in Weilburg (Bild: Klaus Dapp)
Schloss in Weilburg (Bild: Klaus Dapp)
Innenhof des Weilburger Schlosses (Bild: Klaus Dapp)
Innenhof des Weilburger Schlosses (Bild: Klaus Dapp)
Schlosskirche in Weilburg (Bild: Klaus Dapp)
Schlosskirche in Weilburg (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den Garten des Schlosses Weilburg (Bild: Klaus Dapp)
Blick auf den Garten des Schlosses Weilburg (Bild: Klaus Dapp)

Nach so viel Aussicht und Anschauen gönnten wir uns vor der Weiterfahrt noch einen Kaffee und dann ging es zurück zu den Rädern. Das nächste Ziel war das Lahn-Marmor-Museum in Villmar. Sowohl die Geschichte des Museums als auch der Inhalt lohnen sich wirklich anzuschauen. Und vor lauter Schauen habe ich es nicht geschafft, ein schönes Foto für diesen Blog zu machen. Aber dass dort der Marmor abgebaut wurde, den wir aus dem Schloss in Bruchsal und ich aus dem Eingangsbereich des Verkehrsministeriums kenn, habe ich fotografiert.

Lahnmarmor im Lahn-Marmor-Museum in Villmar (Bild: Klaus Dapp)
Lahnmarmor im Lahn-Marmor-Museum in Villmar (Bild: Klaus Dapp)

Und Dank einer Cola hatten ich auch den notwendigen Zucker für die weiteren Kilometer bis Runkel.

Burg Runkel (Bild: Klaus Dapp)
Burg Runkel (Bild: Klaus Dapp)

In Runkel erwartete uns eine dumme Überraschung. Bei der Suche einer Übernachtung habe ich nicht genau genug hingeschaut und wir mussten aus dem schönen Lahntal nochmal hoch. Der erste Versuch scheiterte, da uns Passanten glaubhaft versicherten, dass der Weg den wir nehmen wollten über 100 Treppenstufen hat. Da ist wohl die Karte nicht genau genug gewesen. Die Umfahrung war auch noch mit zum Teil 25% Steigung für uns zu steil zum Fahren. Als wir dann ziemlich fertig an der Unterkunft ankamen, entschädigte der Blick über die Landschaft ein bisschen.

Blick oberhalb von Runkel (Bild: Klaus Dapp)
Blick oberhalb von Runkel (Bild: Klaus Dapp)

Leider wäre das Abendessen fast an Personalmangel gescheitert … aber als wir dann nach langer Wartezeit und deutlich hörbar knurrendem Magen ein leckeres Abendessen bekommen hatten, hatte der interessante Tag auch einen schönen Ausklang.

Von Marburg nach Wetzlar (12.128 Km)

Dom in Wetzlar (Bild: Klaus Dapp)
Dom in Wetzlar (Bild: Klaus Dapp)

Nach der Erfahrung des Vortags wussten wir, wie wir ohne Treppen zum Lahnradweg kommen konnten. So waren wir schon nach kurzer Zeit zügig unterwegs das Lahntal hinunter.

Blick in die Lahnaue bei Sichertshausen (Bild: Klaus Dapp)
Blick in die Lahnaue bei Sichertshausen (Bild: Klaus Dapp)

Der nasse Sommer hätte uns fast einen größeren Umweg gebracht. Aber die überflutete Unterführung konnten wir durch die höher angeordneten Überflutungsentlastung im Bahndamm umfahren… auch wenn die niedrige Röhre schon etwas unheimlich war.

Überflutete Unterführung der Bahn in der Lahnaue (Bild: Klaus Dapp)
Überflutete Unterführung der Bahn in der Lahnaue (Bild: Klaus Dapp)

Durch einen schönen Zufall entdeckten wir den Dorfladen Ruttershausen. Wir genossen einen leckeren Kaffee und kauften noch ein paar Kleinigkeiten ein. Da war das nicht so tolle Wetter doch schon fast wieder ausgeglichen.

Dorfladen Ruttershausen (Bild: Klaus Dapp)
Dorfladen Ruttershausen (Bild: Klaus Dapp)

Da ich Gießen beruflich schon mehrfach besucht habe, hatten wir beschlossen, uns auf Wetzlar zu konzentrieren. Deshalb fuhren wir ohne Pause durch Gießen und machten unsere Pause am Ortsrand von Heuchelheim mit Blick auf die Lahnaue – und hatten auch Sonne zum Mittagessen.

Lahnaue bei Heuchelheim (Bild: Klaus Dapp)
Lahnaue bei Heuchelheim (Bild: Klaus Dapp)

So erreichten wir am frühen Vormittag Wetzlar. Leider ließ sich der geplante Weg auf den Domhügel nicht fahren und schieben wollten wir auch nicht. Deshalb quälten wir uns eine viel befahrene Straße hoch, auf der wir mehrfach viel zu knapp überholt wurden. Wirklich blöd, wenn 500 Meter so schlecht in Erinnerung bleiben…

Um so mehr freuten wir uns, dass wir unsere Räder sicher abstellen konnten und nach einer warmen Dusche durch die schöne Altstadt in Wetzlar laufen konnten.

Domplatz in Wetzlar (Bild: Klaus Dapp)
Domplatz in Wetzlar (Bild: Klaus Dapp)

Wirklich sehenswert ist der Dom in Wetzlar. Und das nicht nur, weil er viele bauliche Schönheiten bzw. Besonderheiten hat. Interessant ist auch, dass er bis heute eine sogenannte Simultankirche ist, d.h. sowohl von der evangelischen und der katholischen Gemeinde genutzt wird. Dass erst 1978 eine finale Klärung des Besitzes erfolgte, zeigt dann auch, dass das nicht immer ganz einfach ist.

Bevor es kräftig zu schütten anfing, gelang es uns einen Platz in einer Pizzeria zu bekommen, so dass wir nach dem Regenguss auch gut gesättigt zurück in unser Hotel gehen konnten.

Von Schwalmstadt-Ziegenhain nach Marburg (12.074 Km)

Schloss in Marburg (Bild: Klaus Dapp)
Schloss in Marburg (Bild: Klaus Dapp)

Das kühle und wolkige Wetter und das leckere Frühstück machten es schwer auf die Räder und in Fahrt zu kommen. In Stadtteil Schwalmstadt-Treysa schauten wir noch kurz zum schönen Rathaus und an den Marktplatz. Ich kannte den Blick aus diversen Dienstreisen und habe doch tatsächlich vergessen, ein Foto zumachen.

An der reletiv stark befahrenen B454 entlang fuhren wir einige Kilometer bis nach Wiera und ich war froh, dass es dann auf Wirtschaftswegen weiter nach Neustadt ging. Dort machten wir eine kurze Pause und besichtigten den Junker-Hansen-Turm, der mit knapp 49 Metern Höhe und einem Durchmesser von rund 12,6 Metern als größter erhaltener Fachwerkrundbau der Welt gilt. Leider war die Ausstellung geschlossen, das Fachwerk hätten wir uns gerne auch von innen angeschaut.

Junker Hansen Turm in Neustadt (Bild: Klaus Dapp)
Junker Hansen Turm in Neustadt (Bild: Klaus Dapp)

Dank einer Umleitung und weil ich die Karten nicht aktualisiert habe, machten wir dann noch einen Abstecher zur neu gebauten A49, die in diesem Abschnitt im März 2025 in Betrieb genommen wurde. Die Umleitung enthielt einige Schotterpisten und so waren wir froh, als es nach der A49 und einer Rast unter einer Windkraftanlage bergab nach Stadtallendorf ging.

Windkraftanlage an der A49 bei Neustadt (Bild: Klaus Dapp)
Windkraftanlage an der A49 bei Neustadt (Bild: Klaus Dapp)

In Stadtallendorf sind wir in das Dokumentations- und Informationszentrum zu den ab 1938 gebauten Sprengstoffwerken Allendorf und Herrenwald gegangen. Eine Ausstellung, die sich wirklich lohnt. Auf der weiteren Fahrt fuhren wir dann entlang der ehemaligen Sprengstofffabrik weiter.

Über das Ohmtal kamen wir an die Lahn und fuhren dann nach Marburg. Auf dem stark befahrenen Lahnradweg kamen wir bis zur Weidenhäuser Brücke und wechselten die Lahnseite in Richtung Innenstadt. Obwohl ich wusste, dass die Altstadt von Marburg „am Hang“ liegt, war ich dann doch überrascht, wie groß der Höhenunterschied ist. Und an einer Stelle war leider auch die Karte falsch, so dass wir an einer Treppe schieben mussten. Nachdem die Räder verräumt waren, schauten wir uns deshalb zu Fuß in der Altstadt von Marburg um.

Marktplatz in Marburg (Bild: Klaus Dapp)
Marktplatz in Marburg (Bild: Klaus Dapp)
Marburg Barfüßerstraße (Bild: Klaus Dapp)
Marburg Barfüßerstraße (Bild: Klaus Dapp)
Blick über Marburg mit der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien (Bild: Klaus Dapp)
Blick über Marburg mit der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien (Bild: Klaus Dapp)